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Geschichte erleben
Die Historikerin und Schauspielerin Satu Blanc entführt Sie mit ihren Geschichten ins Gestern und Heute.
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Wohin so eilig, Johanna? Neu! Gastspiel
Wohin so eilig, Johanna? Zu Ihnen!
Flinken Schrittes huscht die Magd Johanna durch die Gassen und verschwindet im nächsten Haus. Aber etwas stimmt nicht. Was sind das für seltsam gekleidete Herrschaften? »Jesses Maria und Joseph!» Da hat sie wohl in der Eile die falsche Tür erwischt und ist prompt in einer anderen Zeit gelandet!
Schnell weicht das anfängliche Misstrauen der Neugierde, und Johanna beginnt munter mit den Leuten zu plaudern und aus ihrem Alltag in der spätmittelalterlichen Stadt zu erzählen.
Das Leben einer Magd besteht vor allem aus viel Arbeit, aber immer bleibt auch noch Zeit für den Gang in die Kirche oder den neusten Klatsch am Brunnen.

Lassen Sie sich in Johannas Welt entführen, spähen Sie in die Badestube und kosten Sie von der süssen Mandelmilch – aber nehmen Sie sich vor den Beutelschneidern in Acht!

Ob Geburtstag, Firmenanlass oder einfach so: Johanna kommt zu Ihnen zu Gast und bringt Sie mit ihren Geschichten über eine vergangene Zeit zum Schmunzeln und Staunen. Eine Zeit, die so weit weg vielleicht gar nicht ist.
Dornbüsche im Acker des Herrn
ab 9. Oktober 2012
Vorschau
Dornbüsche im Acker des Herrn
Bekenntnisse einer Äbtissin

Basel, 1. April 1529
Die Reformation hat gesiegt und die Klöster geleert. Die ehemalige Äbtissin Walpurga von Runs erinnert sich der Zeiten, als das Kloster Klingental noch erfüllt war vom Leben der Nonnengemeinschaft, und die »widerspenstigen Töchter Gottes« allen Reformversuchen trotzten, um ihre Freiräume gegen sämtliche Autoritäten zu verteidigen. Auch sie lässt sich von Luthers Ideen begeistern, kann sich aber mit seiner Forderung, die Ehe sei die einzige gottgewollte Lebensform für Frauen, nicht arrangieren. Ein inneres Ringen um den rechten Glauben und die richtige Lebensform beginnt.

Weitere Informationen folgen.

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Die letzten Stunden der Lydia Welti-Escher
Die letzten Stunden der Lydia Welti-Escher
Ein bürgerliches Trauerspiel

Am 12. Dezember 1891 geht Lydia Welti-Escher in den Tod. Vorher aber lässt sie noch einmal ihr Leben Revue passieren. Sie enthüllt dem Publikum ihre »Gedanken einer Frau«, die an der grossbürgerlichen Welt, in die sie hineingeboren wird, zu Grunde geht. Das Drama entführt das Publikum in die Zeit der Belle Epoque und gewährt Einblick in die höchsten Sphären der damaligen Gesellschaft und deren politischen Machenschaften. mehr »
© 2005–2012 Satu Blanc
Fotos: © Vinzenz Wyser