Die Spionin aus Rom
Die Spionin aus Rom
Die Spionin aus Rom
Das Theater um das Konzil zu Basel

Alle Wege führen nach Basel. Denn hier tagt das Konzil. Geistliche und weltliche Würdenträger aus dem ganzen Abendland bevölkern die Stadt. Derweil der Rat sich über den Gewinn an Prestige und Einnahmen freut, ist die Bevölkerung geteilter Ansicht. Die einen profitieren von den vielen Fremden in der Stadt, die anderen stöhnen über die grossen Lasten, die ihnen aufgebürdet werden.

Die Kirchenversammlung selbst bringt nicht den gewünschten Erfolg. Der Konflikt zwischen den reformwilligen Konziliaristen und die um ihre Privilegien fürchtenden Papstanhänger hat sich aufs Äusserste zugespitzt. Papst Eugen IV. schickt seinen Kardinal Salvatore di Schifanoia aus Rom nach Basel. Dieser soll dort in seinem Namen für Ordnung sorgen. Im Gefolge des Kardinals befindet sich auch Giovanna. Verkleidet als Mann, dient sie dem Kardinal als Sekretär. Sie wird Zeugin des Konzils und seiner immer grotesker werdenden Kompetenzstreitigkeiten um die Vorherrschaft in der Christenheit.

Als bekannt wird, dass es einem der Konziliaristen gelungen ist, die grösste Fälschung der Geschichte aufzudecken, wird Giovanna vom Kardinal ausgesandt, die brisante Entdeckung unschädlich zu machen. Sie aber setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Wiederaufnahme Juli/August 2010
Spielplan »

»Kellertheater Isaak«
Kaffee zum Isaak
Münsterplatz 16, Basel
www.zum-isaak.ch
Stadtplan GeoPortal Basel-Stadt

Beginn: 19 Uhr
Einlass: 18 Uhr 45
Austritt: 30 Franken

Anmeldung erforderlich!
061 261 47 50 oder
Freie Platzwahl mit Austritt
Premiere: November 2009
Spiel, Text, Idee: Satu Blanc
Regie, Text: Christine Ahlborn, www.mesarts.ch
Kostüm: Käthi Fingerlin-Fust
Fotografie und Grafik: Vinzenz Wyser, www.imgs.ch

Ich danke für die freundliche Unterstützung:
Lotteriefonds Basel-Stadt
Stiftung Edith Maryon
Jürg George Bürki-Stiftung
E. E. Zunft zu Rebleuten

Herzlichen Dank:
Marijana Ben-Geloune und dem
Team vom Kaffee zum Isaak
Baseldytschi Bihni
Catherine Alioth
Renate Schwank
Matthias Zurbrügg
© 2010 Satu Blanc
Fotos: © Vinzenz Wyser